Mediation rund um den Bau

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Handle stets so, dass die Anzahl der Wahlmöglichkeiten größer wird!

Heinz von Förster
österreichischer Physiker, Kybernetiker und Philosoph

Wie denken Sie über Krieg?
Würden Sie alle Kriege der Welt beenden, wenn es in Ihrer Macht wäre?
Wie wäre es, wenn Sie dies Schritt für Schritt angehen und mit den „kleineren Kriegen“ in Ihrer Umgebung beginnen?


Aber wie beginnen Kriege überhaupt? 
Vereinfacht betrachtet gibt es einen Konflikt zwischen zwei oder mehreren Parteien, der sich auf Grund von Kommunikationsmissverständnissen und darauffolgender Verhärtung der eigenen Positionen ohne Rücksicht auf das Gegenüber über eine gewisse Zeit aufbaut. Gewisse Handlungen können dann zu einer Eskalation führen bis es kein Zurück mehr gibt…

Gedacht ist nicht gesagt,
gesagt ist nicht gehört,
gehört ist nicht verstanden,
verstanden ist nicht einverstanden!

Konrad Lorenz
österreichischer Verhaltensforscher, Zoologe, Medizin-Nobelpreisträger

Bei der Kommunikation geht es um Senden, Empfangen und Deuten von Informationen in beide Richtungen- Worte (7%), die Sprachweise (38%, Tempo, Tonalität) und die Körpersprache (55%), welche durch die Prisma der eigenen Erfahrungen geknickt und interpretiert werden.

Unsere Gedanken und Vorstellungen mögen für uns selbstverständlich sein, jedoch nicht für die Person gegenüber. Selbst, wenn ich in meinen Gedanken davon ausgehe, dass mein Sprechpartner über etwas Bescheid weiß, ist dies längst nicht der Fall. Und selbst, wenn ich ihm etwas sage, bedeutet dies längst nicht, dass er es gehört oder sogar richtig verstanden hat. Da das Gegenüber auch Recht auf eigene Meinung hat, könnte es sein, dass er die Aussage verstanden hat, jedoch damit NICHT einverstanden ist.
Was nun?

Damit es zu keinem „Krieg“ kommt muss eine Regelung des Konflikts gefunden werden. Je nach Eskalationsstufe ist es nicht mehr möglich, dass die Konfliktbeteiligten diese alleine regeln. In diesem Fall wird Unterstützung von Außen gesucht. Dies könnte über das Gericht oder über eine Mediation erfolgen.

Gerichtsverfahren:

  • basiert auf dem Prinzip der Konfrontation
  • es wird eine streitige Entscheidung gefällt (Urteil, Schiedsspruch), welche rein auf die Vergangenheitsbewertung basiert
  • eine Partei geht als Verlierer heraus
  • es entstehen hohe Kosten, Ressourcen- und Man Power wird verbraucht
  • es kommt öfters zu Zeit Verzögerungen 
  • ist mit großer Bürokratie verbunden
  • die Ergebnisse sind unvorhersehbar
  • es kann zu Imageschaden und unvorhersehbaren langfristigen Auswirkungen kommen, da es sich um ein öffentliches Verfahren handelt
  • die Beziehung zum Gegner verschlechtert sich bzw. wird vernichtet
  • die emotionale Belastung und innerliche Unzufriedenheit aus der gefallenen Entscheidung bleiben bestehen. Meist auch nach Ende des Verfahrens, da die Entscheidung „aufgezwungen“ wurde

VS.

Mediation:

  • basiert auf dem Prinzip der Kooperation
  • es wird eine Einigung erzielt, welche zukunftsorientiert ist, von allen Parteien mitgetragen wird und für alle vorteilhaft ist
  • alle Parteien gehen als Gewinner heraus
  • es gibt Kostensicherheit, die Ressourcen und Man Power werden geschont
  • es gibt eine flexible Zeiteinteilung
  • läuft unkompliziert und unbürokratisch ab
  • Die Parteien haben Kontrolle über das Ergebnis
  • es kann zu keinen Imageschaden kommen, da das Verfahren vertraulich abläuft und die Informationen ohne Zustimmung nicht weitergegeben werden 
  • Die Beziehung zum Gegner wird wiederhergestellt und sogar verbessert
  • da die Entscheidungen eigenverantwortlich  getroffen werden, sorgt dies für eine bessere Akzeptanz und innerliche Zufriedenheit, so dass man mit dem Thema auch emotional gut abschließen kann

Zusammenfassend hat eine Mediation deutlich mehr Vorteile gegenüber einem Gerichtsverfahren! 

Die Mediation ist eine außergerichtliche, freiwillige Form der Konfliktbearbeitung mit dem Ziel, eine für alle beteiligten Parteien vorteilhafte Regelung der Konfliktsituation zu finden. Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass die beteiligten Parteien eigenverantwortlich, motiviert und selbstbestimmend ihre Vereinbarungen treffen und nicht wie im Gericht von einer fremden Person diese aufgezwungen bekommen. Der Mediator unterstützt sie in der Kommunikation und begleitet sie bei der Entwicklung ihrer eigenverantwortlich erarbeiteten Lösungen mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung der erarbeiteten Ergebnisse, damit die Parteien auch in Zukunft davon profitieren können. Der Mediator ist zu NeutralitätAllparteilichkeit und Vertraulichkeit verpflichtet und sorgt für eine ausgewogene Moderation und Berücksichtigung der Interessen aller Beteiligten..

Dank der Gesamtausbildung zur Wirtschaftsmediatorin und Konfliktmanagerin und der langjährigen Erfahrung in der Baubranche deckt Mina ein breites Spektrum an Mediationsleistungen rund um den Bau- sowohl für private Bauherren, als auch für Unternehmen. Mina unterstütz Sie mit Herz und Kompetenz!

Dabei erstrecken sich die Methoden von einer klassischen Mediation mit zwei Parteien über Wirtschaftsmediation, Moderation, Workshops und Vorträge für größere Gruppen. Das Format wird je nach Situation und Bedarf im Einzelfall konzipiert und umgesetzt.

Verhindern Sie Ihren „Krieg“ und vermeiden Sie die Kollateralschäden! Verwandeln Sie den Konflikt in eine Chance der Verbesserung. Aus der Mediation gehen Alle als Gewinner aus!